Referent:
Mag. Oliver ACHILLES, THEOLOGISCHE KURSE
Inhalte:
Der biblische Kanon umfasst im Judentum wie auch für evangelische und katholische Christ*innen unterschiedlich viele Schriften. Zur Zeit ihrer verbindlichen Festlegung kursierten weit mehr Texte jüdischer und christlicher Herkunft als – aus verschiedenen Gründen – in die Heiligen Schriften aufgenommen wurden. Als sogenannte „Apokryphen“ wurden sie verboten, verborgen, verdrängt – und sind dennoch bis heute wirksam. Tauchen Sie mit ein in die faszinierende Welt der „verborgenen Schriften“. Themen: Apokryph oder parabiblisch – eine Begriffsklärung | Henoch und die Folgen | Das Buch der Jubiläen | Das Thomasevangelium | Das Kindheitsevangelium des Jakobus | Konsequenzen für heute Apokryphen, wörtlich "verborgene" Schriften, sind Texte, die in einem Zeitraum von ungefähr 200 vor bis 400 nach Christus entstanden sind und nicht in den biblischen Kanon aufgenommen wurden. Sie kommentieren, ergänzen und deuten die biblischen Texte – auf kreative und nicht immer unproblematische Weise. Die Wirkungsgeschichte dieser Texte hält bis heute an. Tauchen Sie mit ein in die faszinierende Welt der „verborgenen Schriften“.