Tuesday 24. November 2020

Reisebericht aus Eisenstadt

 

In Wien nahmen wir von 4.4-5.4. an der Fachtagung der Vernetzung der SeniorInnenbildung teil, organisiert vom Forum Katholischer Erwachsenenbildung. Hier bekamen wir wichtige Informationen über die wissenschaftlichen Grundsätze der SeniorInnenbildung. Ein anderer Schwerpunkt der Fachtagung war der Erfahrungsaustausch unter Leitern und Trainern und das Suchen von Problemlösungen und neuen Perspektiven.

 

 

 

„Mit Lebensfreude älter werden”

 

Das LIMA Projekt der Diözese Eisenstadt steht für Lebensqualität im Alter.

Mag. Nikolaus Faiman stellte uns das Projekt vor. Der Schwerpunkt der Woche war ein Austauschtreffen mit Mitgliedern des Forums Katholischer Erwachsenenbildung im Haus St. Stephan, wo wir viel über die verschiedenen katholischen Organisationen (wie etwa: Ehe und Familie, Hospizbegleitung, Frauenbewegung) erfuhren. Es ist bewundernswert, wie die Freiwilligen ihre nicht immer einfache Arbeit im seelsorgerischen Besuchsdienst verrichten.

Hier gaben wir für Frau Katalin Weber, ORF- Volksgruppenredakteurin ein Interview über unsere Erfahrungen, Erlebnisse und weiteren Pläne.

Maria Poeplitsch zeigte uns in Eisenstadt, wie man eine LIMA Stunde veranstaltet. Die Teilnehmerinnen fassten sehr schön die Konklusion der SeniorInnenbildung zusammen. Sie kommen gern zu Marias Stunde, weil sie in dieser Gesellschaft viel Spaß haben, neue Menschen kennenlernen, ungezwungen in verschiedenen fördernden Aktivitäten, Anregungen und Bewegungen teilnehmen können, Hilfe zu Alltags- und Sinnfragen bekommen, im Geist und Körper gesund bleiben.

In Burgenland begleitete uns Ella Györög aus Pinkafeld. Sie bereitete uns sehr viel Freude mit den Veranstaltungen, wie zum Beispiel einem ungarisch- sprachigen Theaterbesuch in Oberwart, UMIZ(ungarisches Kulturzentrum) und der Heimatmuseumsbesichtigung in Unterwart.

Es war schön zu erleben, dass in Burgenland kleine Gesellschaften leben, die unsere Sprache und Sitten noch „hegen und pflegen”.

Wir hoffen, dass wir in Zukunft in unserer freiwilligen Tätigkeit das Wissen, was wir in den drei Diözesen sammelten, nutzen können.

Zum Schluss möchten wir uns bei jedem bedanken, der uns diesen dreiwöchigen Bildungsprozess ermöglichte, uns mit hohen Fachkenntnissen und Freundlichkeit half!

 

 

Budapest, 30.04.2014       

 

Melinda Dömötöri                    Ilona Karkó                                  Sándor Varga

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