Tuesday 24. November 2020

Reisebericht aus Szeged

(19.Oktober bis 26.Oktober 2014)

 

Bild: MIL -Stunde im Seniorenheim "Herbst". Das Heim hier hat mir sehr gefallen, die Teilnehmer waren mit Freude dabei. Das Foto soll sagen: "Wir haben etwas bewegt!"

 

Die letzte Station unseres Aufenthaltes war diesmal Szeged. Wir wurden hier von Edit Balogh herzlich empfangen und anschließend zu einem köstlichen Abendessen eingeladen. Hier wurde auch gleich die Organisation des nächsten  Tages besprochen. Der nächste Tag begann mit einer hervorragenden Stadtführung in deutscher Sprache. Nach dem Mittagessen besuchten wir die Organisation KIFE (Katholischer Jugend-und Erwachsenen-Bildungsverein). Hier bearbeiteten wir einen Text in deutscher Sprache, der von 6 Seiten auf 1 ½ Seiten gekürzt werden musste. Ich bewunderte die engagierte Arbeit von Edit Balogh. KIFE arbeitet ausschließlich mit Geldern, welche über Projekte eingenommen werden. Eine solche Aktivität, die auf gesellschaftliche Probleme reagiert, ist z.B. die Nachmittagsschule. Dies ist eine Nachmittagsbetreuung für sozial benachteiligte SchülerInnen, um sie in Folge besser in weiterführende Schulen integrieren zu können.

Hier gestalteten wir einen Österr. Kulturnachmittag mit versch. Aktivitäten, Spielen und einem Österreich-Buffet. Schüler und Lehrer waren mit Begeisterung dabei, und wir hatten viel Spaß miteinander.

 

Mit viel Freude präsentierten Liselotte und ich unser Senioren-Projekt „Mitten im Leben im Seniorenheim „Herbst“. In diesem privat geführten Heim fanden wir vorwiegend körperlich beeinträchtigte Menschen vor, auf die wir uns vor Ort einstellen und unser Programm anpassen mussten. Die Freude und Begeisterung der Teilnehmer war spürbar. Wir verabschiedeten uns mit Musik und bewegten uns alle mit den bunten Tüchern zum Rhythmus der Musik.

 

Besonders dankbar bin ich auch für das hochwertige Kulturangebot von klassischen Konzerten, über das Programm am Nationalfeiertag, bis hin zu einem Ballettabend im Nationaltheater. Edith und Gellert haben sich rührend um uns gekümmert und waren immer für uns da.

Ich war von allem sehr beeindruckt und werde Szeged in guter Erinnerung behalten.

 

Waltraud Schurian

Reisebericht aus Szeged

(12. Mai - 18.Mai 2014)

 

Nach dem ersten Informationsgespräch über die Organisation KIFE  (Katholische Jugend- und Erwachsenenbildungsverein) war ich erstaunt und bewunderte das konstante, ausdauernde und engagierte Verhalten von Edit und Bernadette Balogh. Bemerkenswert deshalb, da ihre Arbeit für die Gemeinschaft weder von der Kirche noch vom Staat finanziell unterstützt werden. Das heißt, KIFE „lebt“- und arbeitet nur mit den finanziellen Mitteln, welche durch Projekte eingenommen werden. Eine solche Aktivität, welche auf gesellschaftliche Probleme reagiert, ist z.B. die kostenlose Nachmittagsbetreuung, für wirtschaftliche und sozial ärmere SchülerInnen. Um diese Jugendlichen unterstützen und fördern zu können, leisten die Verantwortlichen ständig Überzeugungsarbeit durch Kontakte zu LehrerInnen, Direktoren und Eltern. An einem Nachmittag stellte ich dort Österreich mit den Bundesländern, Nachbarstaaten und verschiedene österr. Kulturen und Bräuche vor. Die kurze Konzentrationsfähigkeit der anwesenden Jugendlichen verlangte nach einem mit Bilder und Utensilien unterstützten theoretischen Teil, zB. Aktivitäten wie: Apfelstrudel zubereiten, Österreich als Puzzle zusammenfügen sowie „lernen“ der Walzerschritte.              

Ebenso bestätigte der Kontakt zur Organisation LUPE die prekäre finanzielle Situation der sozialen Arbeit in Ungarn. „Lupe“ bietet in Schulen, an Arbeitsplätzen… professionelle Trainertätigkeit an und möchte das soziale Netzwerk weit über die Grenzen Ungarns ausbauen.

Gastfreundlich wurden mir die kulturell interessante Stadt Szeged mit ihren Sehenswürdigkeiten sowie umliegende Dörfer gezeigt und so behalte ich Szeged in lebhafter Erinnerung.

 

Mag. Martina Bergner

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